Am 18. Februar hat die Jahresversammlung, des „Vereins Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau-Inn e.V.“ im „Sailer-Keller“ in Traunstein stattgefunden. Der Vereinsvorsitzende Rudi Mörtl konnte über 80 Besucher begrüßen, davon waren einige von weit her gekommen, wie z. B. aus Hohenlinden oder Weilheim. Namentlich begrüßte er den Bürgermeister von Pittenhart, Sepp Reithmeier, den ehemaligen Bürgermeister von Tacherting, Rudi Schenkl, den Kreisrat Alfons Baumgartner und den stellvertretenden Vorsitzenden des Bundes Bairische Sprache Niklas Hilber.

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Radlschmied-Musi                                         cw      Helmut Wolfertstetter in Aktion                   cw

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„Boarisch gschriem und glesn“, so hieß die Veranstaltung des Vereins Bairische Sprache in der Zieglerwirtsstubn des Heimathauses Traunstein. Der Vereinsvorsitzende Rudi Mörtl betonte: „Der Verein möchte zeigen, dass gute Literatur nicht immer in Schriftdeutsch geschrieben sein muss. Dialektliteratur ist erfrischend, bildhaft, geistreich und treffend“. Vier bairische Autoren, Gustl Lex, Prof. Dr. Hans Gärtner, Ernst Müller und Reinhard Hauswirth lasen aus ihren Werken.

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Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater: „Kasperl und die Brotzeit“ Eine Mordsgaudi war für Klein und Groß die Aufführung des Stücks „Kasperl und die Brotzeit“ im Saal des Traunsteiner Kulturzentrums.

                                                                                                                             
Doctor Döblinger mit Publikum

  

 Dies war eine gemeinsame Veranstaltung der Stadtbücherei Traunstein und des Vereins Bairische Sprache im Rahmen der Chiemgauer Kulturtage.

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Wie können wir unsere Sprache erhalten? Darum ging es in der Sprachwerkstatt im Bürgerzentrum Burgkirchen, zu der sich etwa 20 Teilnehmer eingefunden hatten. Markus Tremmel, bekannt durch die Heimatsendungen des BR hat die Veranstaltung geleitet. Der Veranstalter war der Verein Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau-Inn. Der Vereinsvorsitzende Rudi Mörtl skizzierte eingangs die allgemeine sprachliche Situation: „ Das Bairische wurde in der Vergangenheit stark zurückgedrängt, vor allem in den größeren Städten, bei bestimmten Bevölkerungsschichten und bei der jungen Generation.“    

                                                                                                                                                                  Markus Tremmel
                                                                                                                Markus Tremmel

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Traunstein (cw). Sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Vereins Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau-Inn e.V. im Sailer-Keller.

1.Vorstand Rudi Mörtl

Der Vorsitzende Rudi Mörtl wies hin auf das Buch „Freude an der Mundart“ mit wichtigen und praktikablen Argumenten, um den Kindern und Erwachsenen den Gebrauch der Mundart näher zu bringen. Am 20. März gibt es im Heimathaus Traunstein eine Lesung von Ernst Müller aus Töging, der in lustigen und nachdenklichen Geschichten unter dem Titel „Glosschermviertler“ seine Kindheit und Jugendzeit während des Krieges und danach in Mühldorf aufleben lässt. Der Verein habe sich in den letzten Jahren auf die Landkreise Altötting und Mühldorf ausgedehnt, weil von dort starkes Interesse gemeldet wurde. Franz Eckl (AÖ) und Ernst Müller (MÜ) vertreten den Verein in ihren Landkreisen und helfen mit, dort auch Veranstaltungen zu organisieren.

                                               Die Neuen: Ernst Müller, Hans Schupfner u. Peter Schwarz

Dem entsprechend hat der Verein im Jahr 2014 und bis heute 40 neue Mitglieder gewonnen. Von den 736 Mitgliedern, die der Verein derzeit zählt, sind 495 aus dem Landkreis Traunstein, 132 aus Rosenheim, 65 aus Altötting und Mühldorf, elf aus dem Berchtesgadener Land und 34 von anderswo, bzw. Überall.

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Hemhof (cw). Die Wirtsstube vom „Brandlwirt“, dem ältesten Wirtshaus von Deutschland, war gerade der richtige Rahmen für die Veranstaltung des Vereins Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau-Inn e.V.

                                                                                                 Gustl Lex
                                                                                            
In einem literarischen Spaziergang führte Gustl Lex mit seinen selbstgeschriebenen Gschichtln und Verserln die Zuhörer durch die Jahreszeiten, die Feste und das Brauchtum des Jahres. Gustl Lex, von Beruf Feinmechaniker-Meister, ist Geschichtenschreiber aus Leidenschaft und er hat bereits ein paar Bücher heraus gebracht. Seine Heimat ist Grabenstätt, also am Ostufer des Chiemsees, der ihm immer schon sehr viel bedeutet hat und diesem hat er auch ein Gedicht gewidmet.

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Mühldorf (cw). „Bairische Wortkunde“ hieß eine Veranstaltung des Vereins Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau-Inn (BS) und der Kreisheimatpflege des Landkreises Mühldorf im „Turmbräugarten“ in Mühldorf. Der BS-Vorsitzende Rudi Mörtl freute sich, dass neben den Besuchern auch die 2. Bürgermeisterin der Stadt Mühldorf, Ilse Preisinger, Herr Albert von der Kreisheimatpflege und mehrere Stadträte anwesend waren. Rudi Mörtl nannte als Hauptgrund für den Rückgang des „Bairischen“, „dass Bairisch jahrzehntelang als minderwertig und rückständig hingestellt worden ist. Das haben viele noch nicht überwunden und es fehlt am sprachlichen Selbstbewußtsein“.

Gerald Huber, Verfasser der „Bairischen Wortkunde“, gab Auskunft über die Besonderheiten unserer Sprache. Das Land südlich der Donau, vielmehr die damalige Provinz Rätien, so Gerald Huber, gehörte jahrhundertelang zu Italien. Bis zum Mittelalter lebte dort ein buntes Völkergemisch, das lateinisch-römisch geprägt war. Das in Teilen der Schweiz, Österreichs und Südtirols gesprochene Rätoromanisch sei ein Relikt der ehemals in ganz Rätien gesprochenen Sprache. Unsere Sprache habe daher andere Wurzeln als das Norddeutsche, das nie mit der lateinischen Kultur in Berührung gekommen ist. Deshalb heiße es bei uns auch „der Butter“ und nicht „die Butter“, „die Semmel“ und nicht „das Brötchen“, deshalb haben wir auch das „Brotscherzl“, den „Fasching“, das „Brackl Mannsbild“, den „Rahm“, die „Molln“ und vielerlei Beispiele mehr, die man im Norddeuschen nicht kennt.

 

 

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Traunstein/Mühldorf. (cw) Der Verein Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau-Inn veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Mühldorf im Kornkasten einen sehr interessanten Abend. Abwechselnd mit schöner Stubnmusi las Ernst Müller aus seinem Buch „Glosschermviertla“ Erinnerungen aus seiner Kinder- und Jugendzeit von

1939 bis 1949. Bibliotheksleiterin Regina Kaiser freute sich über den sehr guten Besuch im vollbesetzten Vortragsraum und stellte das Buch von Ernst Müller vor. Sie dankte dem Autoren, dass er seine Zuhörer auf die gemütliche Reise in seine Jugend eingeladen hatte. Ihr Gruß galt auch den Haslbeck-Schwestern, die für die musikalische Gestaltung sorgten, und der Volkshochschule für die Zusammenarbeit.

Für den Verein Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau-Inn als Mitveranstalter sprach dessen 1. Vorsitzender Rudi Mörtl vom Erinnerungs- und historischen Wert der Geschichten aus Ernst Müllers Buch „Glosschermviertla“, wie er sie aus seiner Jugend in der Kriegs- und Nachkriegszeit niedergeschrieben hat. Die andere Seite seiner Geschichten ist die sprachliche Seite. Ernst Müller hat alles auf Bairisch geschrieben und trägt es auch so vor. Damit kann er vieles noch kürzer, prägnanter, bildhafter und lebendiger darstellen und trifft meist den Nagel auf den Kopf. Ernst Müller ist nicht – wie viele andere – aus seiner bairischen Haut herausgeschlüpft, sondern bedient sich ihrer ganz selbstbewußt und mit Stolz. Rudi Mörtl stellte für die Besucher in Mühldorf den Verein Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau-Inn vor, der vor kurzem sein 900. Mitglied aufgenommen hat und verwies auf das ausgelegte Informationsmaterial. Ein Dank Mörtls galt auch Dr. Reinhard Baumgartner von der Kreisheimatpflege im Landkreis Mühldorf für die gute Zusammenarbeit.

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